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Dresden: Hochhausprojekt entwickelt sich zur Kriminalgeschichte

› von Administrator • Dienstag, 09. März 2010 • Aufrufe 91 • Keine Kommentare

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Begrünte Fassaden und Dachgärten sind neue Ideen für das Projekt des Hochhaus-Komplexes am Albertplatz. Visualisierung: Dresden-Bau GmbH

Das Projekt eines Geschäfts-, Wohn- und Bürokomplexes mit dem Hochhaus am Albertplatz scheint sich zu einer echten Kriminalgeschichte zu entwickeln. Seit einigen Tagen ist eine Schmähschrift unter dem Titel „Lug, Trug, Betrug & Co. KG“ im Internet zu lesen, in der dem Projektträger Dresden-Bau GmbH vorgehalten wird, dass er gar nicht Eigentümer aller Grundstücke sei. Der Urheber ist aus dem Eintrag nicht ersichtlich. Ein Impressum fehlt.

Regine Töberich, Geschäftsführerin der Dresden-Bau, kündigte gestern Strafanzeige gegen die Verfasser an. Sie glaubt, diese zu kennen, nämlich das Immobilienunternehmen European Property Investments (EPI) mit Sitz in Berlin sowie Mitarbeiter und Auftragnehmer. Sie sieht in den anonymen Vorwürfen eine Schädigung ihres Rufes. Im Übrigen sei sie vonseiten EPI auch schon gedrängt worden, ihren Anteil zu verkaufen. Sie sei auch schon mehrfach verfolgt worden, einmal bis nach Berlin. „Das sind Mafiamethoden, mit denen die vorgehen“, klagt Töberich.

Zu den Eigentumsverhältnissen auf dem Areal von Königsbrücker entlang der Antonstraße bis zum Turnerweg erklärt sie selbst, die westliche Hälfte gehöre der Dresden-Bau. Das Grundstück mit dem Hochhaus gehöre der Opal Dresden GmbH, Tochter einer britischen Gesellschaft, die dort eigentlich ein Studentenwohnheim habe errichten wollen. Opal sei einverstanden mit dem Rückverkauf an die Dresden-Bau, die im Übrigen auch noch im Grundbuch stehe.

Heute Abend will Töberich ihr Projekt noch einmal um 20Uhr im Stadtteilhaus Neustadt vorstellen. Dabei will sie auch bereits neue Ideen einarbeiten. Eine Überlegung sieht eine begrünte Fassade vor, und auf den Wohnblocks große Dachgärten. Stefan Rössel

Text: Administrator
Bild: SZ

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