Dresden: Ausbau der Königsbrücker Straße
› von Administrator • Mittwoch, 10. März 2010 • Aufrufe 74 • Keine Kommentare
Projekt: Seit 17 Jahren wird gestritten: Zwei oder vier Spuren für die Königsbrücker Straße? 2006 wurde ein Kompromiss mit zwei überbreiten Fahrspuren gefunden. Diesen wollen FDP und CDU noch verhindern. Eine Stadtratsmehrheit will den Bau endlich auf den Weg bringen.
Problem: Die Stadt ist gleich aus drei Gründen zum Handeln gezwungen: Zu hohe Feinstaubbelastung, zu hohe Lärmbelastung und marode Straße mit enormen Kosten für Notreparaturen. Etwa 35 Millionen Euro kostet die teuerste Lösung für die Straße. Das Projekt ist nicht ohne Fördermittel zu stemmen. Das heißt: Selbst wenn der Stadtrat den sofortigen Bau beschließt, dauert es mindestens noch zwei Jahre, bis die Genehmigung da wäre. Das wäre 2012. Jetzt ist sie bis 2015 nicht eingeplant.
Reaktionen: Stadträte von Linken, SPD, Bürgerfraktion und Grünen fordern den Bau nicht mehr zu verschieben. Sie vermuten, dass die CDU das Projekt nach die nächste Stadtratswahl schieben will, in der Hoffnung, eine Mehrheit für vier Spuren zu haben.
Prognose: Der Handlungsbedarf ist unumstritten. Aber das Vorhaben ist eine machtpolitische Entscheidung. Der Bau dürfte sich mit und ohne Geld noch lange verzögern.
Text: Administrator
Bild: SZ
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